Zeit

Die Entwicklung des Weinguts Heymann-Löwenstein

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2014Das jahrelange Ringen um Fördermittel zum Erhalt des Uhlen trägt erste Früchte: Zur Sanierung der Trockenmauern stellt der Landkreis 240.000 Euro zur Verfügung.
2014Eröffnung der Vinothek.
2014Abschluss der Bauarbeiten zur Betriebserweiterung. Mit dem »Kubus« wer-den durch die Spannung zwischen der Kalligraphie über Nerudas »Ode an den Wein« und einer mit offener Flamme verkohlten Holzfassade die Vor-stellungen von Wein als Kulturgut architektonisch in Szene gesetzt.
2013Ein neuer Sortiertisch für Trauben erlaubt weitere Qualitätsoptimierung.
2013Engagement bei der Entwicklung eines Nachhaltigkeitskonzepts für den Weinbau. Stellvertr. Vorsitzender des Vereins »Fair and Green«.
2013Genehmigung des Antrags auf Schaffung von Garantierten Ursprungsbe-zeichnungen (GU) nach dem EU-Recht durch die deutschen Behörden und damit erster Schritt zur »Legalisierung« der drei Subappellationen im Uhlen.
2012Die neue Presse erlaubt noch schonenderes Arbeiten.
2012Das mikrobiologische Institut der Uni Mainz beschreibt einen Gärverlauf ohne Saccharomyces cerevisiae und entdeckt eine bislang unbekannte Hefe.
2011Umgestaltung des Stolzenberg nach Meditation mit einem »landhealer«. U.a. wird die Auszeilung verändert und der Boden zum Schutz vor Erosion und Unkraut mit 480 Tonnen Schiefer abgedeckt. Seither kontinuierliche Schieferabdeckung auch in anderen Parzellen.
2010Erstmalig schaffen es die wilden Hefen fast alle Weine ohne Unterbrechung zu vergären.
2009Publikation des Buchs »Terroir«, Rezensionen in den wichtigsten deutsch-sprachigen Zeitungen.
2009Sinfonie aus der Klangwelt des Gewölbekellers: »Aeolische Harfe« und »Gärmusik« auf CD als »the sound of slate«.
2008Gründung der »Twin-Wineries« – Partnerschaften deutscher und israeli-scher Winzer.
2007Beginn der Umstellung von Einzelpfahlerziehung auf horizontale und schat-tenspendende Drahtrahmen als Reaktion auf das Global Warming.
2006Das Weingut erreicht seine optimale Betriebsfläche mit rund 14 Hektar terrassierter Weinberge.
2006Wahl zum Vizepräsidenten des VDP-Deutschlands.
2005In Konkurrenz mit Vega Sicilia und dem Montebello von Ridge kann sich der 2002er Uhlen Laubach behaupten und wird in Paris als „vin étranger de l‘année“ geehrt.
2005Beginn von Rodung und Neuanpflanzung zwölf brachliegender und lands-chaftsprägender Terrassen im Uhlen Laubach.
2004erste Nominierung zum »Winzer des Jahres«.
2003Publikation der Schrift »Uhlen – Von der Geologie zum Terroir«, in den Folgejahren kleinere Beiträge in »Feinschmecker« und »FAZ«.
2003Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) publiziert das »Oenologisches Manifest«, es folgen Übersetzungen in fünf Sprachen.
2002Filmbeitrag »Der Rebell im Weinberg« in der Serie »Lebenslinien«. Die Biografie von Reinhard Löwenstein in 45 Minuten.
2001Beginn der Vinifikation im großen Holzfass, kontinuierlicher Zukauf von jährlich zwei Fässern.
2001und Folgejahre: kleinere Essays für »Der Feinschmecker«, FAZ u. a.
2000Nach langer geologischer und sensorischer Prüfung der verschiedenen Parzellen werden als Basis »Schieferterrassen« und »von blauen Schiefer« definiert. Kirchberg, Stolzenberg, Röttgen und der Uhlen mit seinen Subappellationen Blaufüßer Lay, Laubach und Roth Lay werden große Terroirweine herausgestellt.
1999Kirchberg und Stolzenberg bereichern die Vielfalt der Terroirs.
1999Klanginstallation und Wasserlauf zur energetischen Optimierung des Gewölbekellers.
1997Mitgliedschaft im VDP, Engagements für eine Lagenklassifikation.
1997Zunehmende Akzeptanz der Weinstilistik in der nationalen und internationalen Weinpresse mit kontinuierlich hohen Bewertungen der Weine.
1996Start einer Initiative zur Wiederanpflanzung des roten Weinberspfirsich.
1996Beginn mit dem Export der Weine.
1995kontinuierlicher Erwerb weiterer Parzellen in Spitzenlagen.
1993mit hochwertigen Auslesen erstmals wieder Süßweine.
1993Die Weinwelt begreift die Weine immer mehr als »neuer Stil für Moselwein«.
1992Erwerb der Jugendstilvilla.
1992Einführung des Weins »Schieferterrassen«.
1992Verzicht auf Schönungen und Reinzuchthefen.
1991Beginn der Erschließung der Terrassenweinberge durch Zahnradbahnen.
1991Einführung des Begriffs »Terrassenmosel«, Gründung der Initiative »Köche und Winzer an der Terrassenmosel«.
1987Erste internationale Anerkennung der Qualität durch einen 1.Platz bei einer Verkostung der Zeitschrift Vinaria in Österreich.
1985Erwerb erster Parzellen in Uhlen und Röttgen. Die Weine werden als »grands crus« Klassifiziert und mit dem »modernen« schwarz- diagonalen Etikett ausgestattet.
1984Abschied von Spätlese & Co – die Weine werden trocken vinifiziert.
1983Umzug in die Villa in Winningen
1980Cornelia Heymann und Reinhard Löwenstein gründen das Weingut in Lehmen/Mosel.
1520ältste Erwähnung der Winzerfamilie Löwenstein in Winningen. Seither kontinulierlich Weinbau im Haupterwerb.